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Das Wetter im "Haustadter Tal":



Heiss, kühl und feucht-fröhlich -
Rückblick auf die Anna-Kirmes 2018

Mit einer Messe zu Ehren der Schutzpatronin, der Heiligen Anna, wurde die Kirmes freitags in der 400 Jahre alten Annakapelle „eingeläutet“. Der Innenraum der Kapelle wird durch den imposanten, vier Meter hohen Spätbarockaltar, der um 1720 entstanden sein dürfte, geprägt. Nach der Messe traf man sich auf dem Kirmesplatz zum Dämmerschoppen, um sich bei „tropischen“ Temperaturen mit kühlen Getränken zu erfrischen.

Samstags stand dann die offizielle Eröffnung der Kirmes an. Der Kirmenmatz, Symbol der Hargarter Kirmes, hatte eigens seinen Badeurlaub unterbrochen, um pünktlich zur Eröffnung der Kirmes die zahlreichen Besucher zu begrüßen. Als Badewanne musste Stefans „Schweinsmule“ herhalten. Unter den Klängen der Big Band Streetlife Maastricht aus Holland wurde der Kirmesmatz, in Begleitung des Ehrenkomitees der Vereine, durch das Dorf zum Kirmesplatz geführt. Nach der Proklamation spielte die Big Band noch weiter zur Unterhaltung der Gäste auf, bevor Open-Air-Disco bis in die späten Abendstunden für Stimmung sorgte.

Der Kirmessonntag begann mit einem Frühschoppen, der sehr gut besucht war, auf dem Kirmesplatz. Nachmittags wurde wieder ein Freiluft Gaudi-Knackturnier veranstaltet.

Gegen Abend war es dann wieder soweit. Der Kirmesmatz wurde unter den Klängen des Musikvereins Rissenthal und dem Ehrenkomitee in einem Trauermarsch zur Verabschiedung durch das Oberdorf gefahren. Die Rissenthaler Musiker spielten anschließend noch mit einer starken und mit vielen jungen Musikern besetzten Musikkapelle zur Unterhaltung der Kirmesgäste auf. Ihre hervorragenden musikalischen Darbietungen fanden viel Lob bei den Besuchern. Die Open-Air-Disco beendete die Hargarter Anna-Kirmes 2018
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Text: H.Dewes Fotos:H.Lubitz

 

Maiandacht mit historischem Hintergrund

In der Hargarter Dorf-/ Schulchronik sowie in Heimat- und Geschichtsbüchern wird von einem verheerenden Unwetter im Mai 1824 berichtet. Bei diesem gewaltigen Gewitter entstanden große Schäden an Häusern, Stallungen und Viehbeständen, was für die Menschen in Hargarten herbe Verluste bedeutete. So wurden einzelne Ställe mit dem Vieh fortgerissen. Dies war nicht verwunderlich, so die Chronisten und Geschichtsschreiber, da Hargarten von drei Steilhängen eingeengt ist. Die Einwohner legten seinerzeit das Gelübde ab, alljährlich jeden Abend im Mai eine Andacht zu Ehren der Muttergottes zu halten, damit sie in Zukunft von solchen Schicksalsschlägen verschont blieben.
Dieses kirchliche Brauchtum wurde noch vor etwa 30 Jahren gepflegt. So kamen wie im letzten Jahr wieder etliche Besucher in die mit vielen Blumen geschmückte Annakapelle, um eine Maiandacht zu beten und so dieses kirchliche Brauchtum in Erinnerung zu bringen.
Ein lang gehegter Brauch war es auch, dass Kinder im Monat Mai zu Hause einen kleinen „Maialtar“ aufbauten. Anlässlich der Maiandacht wurde vor dem Altar in der Kapelle ein kleiner Maialtar aufgestellt und geschmückt.
Nach der Andacht begrüßten die Besucher den Wonnemonat Mai vor der Kapelle mit Maibowle und Sekt. Hierbei nutzte man die Gelegenheit, Neuigkeiten aus dem Dorf auszutauschen und ein „Schwätzchen“ zu halten. Dabei konnte man anhand einer alten Dorfkarte aus dem Jahre 1830 erahnen, welche Gebäude von dem Unwetter am meisten betroffen sein konnten.


"Gewerbe domols" - jetzt auch als Broschüre!

Auf einer neuen Seite stellen wir seit einigen Monaten in loser Folge ehemalige Hargarter Betriebe vor, an die sich manche noch erinnern, die andere nur vom Hörensagen kennen. Sie sind auf jeden Fall ein Stück Dorfgeschichte, das nicht in Vergessenheit geraten soll.

Neben zwei ortrsansässigen Baufirmen, die es im Ort zwischen 1926 und 1965 gab, stellen wir unter anderem die ehemaligen "Tante-Emma-Läden", Schlossereien und Schreinereien sowie unsere "Banken", die Poststelle und andere Gewerbebetrieben vor. Informationen und Bilder finden Sie in unseren "Ansichtssachen". Dort können Sie über den Druckknopf "Gewerbe domols" auch Interessantes über die alte Hargarter Süßmosterei, die Stellmacherei Kerber und die Hargarter Milchstelle lesen.

"Gewerbe domols" ist jetzt auch als Broschüre erschienen. Sie kostet 4 Euro und kann bei Herbert Dewes (Tel. 1327) bestellt werden.

Hargarten grünt und blüht

Ortseingangsschild an der Brücke

Das hölzerne Eingangsschild mit dem Hargarter Wappen wurde von unserem Vereinsmitglied Franz Müller wieder restauriert. Schöner Blumenschmuck, gepflegt von der OGV- Helferin Lydia Kammer, weist die Besucher oder aber auch Durchreisende auf den vielfältigen Blumenschmuck in Hargarten hin. Hier sei den Helferinnen und Helfern des Obst- und Gartenbauvereins herzlich gedankt.

Grün- und Blumenanlage an der Abzweigung nach Rissenthal


Auf Anregung des Obst- und Gartenbauvereins wurde vor einigen Jahren durch den Bauhof der Gemeinde Beckingen an dieser Stelle anstatt einer mit Unkraut übersäten Fläche eine schöne Grünfläche mit Blumenbeet angelegt.









Blickfang im Eingangsbereich zum Oberdorf


Auch hier wurde durch den Gemeindebauhof auf Anregung des OGV die Fläche pflegeleicht mit viel Grün, Findlingen und einer Obstkelter des OGV neu angelegt. Die Obstkelter soll an die frühere Obstverwertung in Hargarten erinnern.
Text & Bilder: H. Lubitz




Neues zum
Reinschauen...

Wir laden Sie ab sofort zu einem "virtuellen" Rundgang durch Hargarten ein. Entdecken Sie unbekannte, vergessene und immer schöne Orte!

Oder schauen Sie sich doch einfach mal unsere schönen "Ansichtssachen" an! Hier erfahren Sie beispielsweise, warum Hargarten eigentlich "Flachsgarten" heissen müsste, dass es bei uns ein echtes "Kaisergärtchen" gab, wie man aus der Hargarter "Natur" ein schmackhaftes Kräuter-Menü zaubern kann oder was es an Kirmes oder Faasend Besonderes gibt. Natürlich kann man noch viele andere "Ansichtssachen" hier entdecken!


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Damit "Aktuelles" auch aktuell ist, "wandern" ältere Ereignisse in die entsprechenden Rubriken z.B. finden Sie das "Zöllnerfest" jetzt unter "Ansichtssachen", die "Trauungen in der Feldschmiede" unter "Die Burheck/ Feldschmiede". Für länger zurückliegende Einzelveranstaltungen gibt es jetzt eine Seite Archiv

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Ortspolitik auf "hargarten-online"!

Um unseren Lesern einen Einblick in das politische Geschehen unserer Heimat zu geben, veröffentlichen wir auch entsprechende Mitteilungen/Protokolle usw. auf unserer Politik-Seite.

Wir weisen allerdings ausdrücklich darauf hin, dass diese Texte nicht unbedingt die Meinung des Heimat- und Kulturvereins wiedergeben!

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