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Ansichtssachen

Museumstouren

Museumstour 2019: Heimatmuseum Hemmersdorf
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Bereits seit 6 Jahren führt der Heimat- und Kulturverein Hargarten alljährlich eine Museumstour durch. Am 8. September 2019 zog es die interessierten Hargarter in einer Nachmittagstour zum Heimatmuseum nach Niedtaldorf-Hemmersdorf. Dort führte uns der Vorsitzende des Museums, Herr Norbert Bettinger, durch das sehenswerte Museum für Vor- und Frühgeschichte und für Handwerk und bäuerliches Wesen. Gezeigt wurden uns Steinwerkzeuge aus der Zeit der Neandertaler, aber auch Dinge aus dem Hemmersdorfer Siedlungsgebiet des keltischen Stammes der Mediomatriker, die um Metz herum wohnten. Auch handwerkliches und bäuerliches Leben aus dem letzten Jahrhundert wie z.B. Küche, Wohn- und Schlafzimmer gab es zu bestaunen. Museum2019bDie meisten von uns konnten sich noch an diese Zeit erinnern, da wir diese teilweise miterlebt haben in unserer Kindheit und Jugendzeit. Im Außenbereich des Museums konnten wir noch das breite Angebot an landwirtschaftlichen Geräten aus vergangenen Zeiten besichtigen.Zum Tagesabschluss ließen wir uns noch im Hemmersdorfer Gasthaus Gellenberg mit köstlichen Speisen und Getränken verwöhnen und ließen bei gemütlichem Beisammensein den schönen Nachmittag ausklingen.
Text & Fotos: H. Lubitz

 

 

Museumstour 2018: Drehorgelmuseum Weiskirchen
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Die schon traditionelle Tour führte den Heimat- und Kulturverein am 3. 10. 2018 zum" Mechanischen Musiksalon & Drehorgelmuseum" im lothringischen Bauernhaus von 1850 nach Weiskirchen.
Dort führte Herr Meyer unsere Besuchergruppe durch die sehenswerte und einmalige Ausstellung. Begeistern konnten wir uns an historischen Drehorgeln und Puppenautomaten, die auf geheimnisvolle Weise spielten und sich bewegten. Stiftwalzen mit höchster Präzision oder gelochte Scheiben ließen die Instrumente, die Spieldosen und Werke erklingen. Museum2018cAll diese genialen technischen Erfindungen wurden durch Phonographen und Grammophone ein Ende bereitet. Doch sie leben weiter bei Sammlern und Nostalgiebegeisterten. Ein Besuch dieses Kleinods ist jedenfalls zu empfehlen. Beeindruckt hat uns auch die große Schlüsselsammlung mit Schlüsseln aus 18 Jahrhunderten und eine sehenswerte Sammlung von alten Teppichklopfern in einem weiteren Ausstellungsraum.
Museum2018a

Zum Abschluss unseres Nachmittags bei herrlichem Spätsommerwetter besuchten wir noch das Brauhaus in Losheim, wo das Abendessen uns sehr mundete.
Dank für die Organisation dieses Nachmittags gebührt besonders unserem 2. Vorsitzenden Herbert Dewes.

Fotos &Text: H. Lubitz

 

Museumstour 2017 : Bettinger Mühle in Schmelz

Museum2015bAm Tag der Deutschen Einheit 2017 setzte der Heimat- und Kulturverein Hargarten seine alljährliche Besuchstour fort. Diesmal ging es in den Nachbarort Schmelz, wo ein bäuerlicher Lehr- und Schaugarten und ein liebevoll restauriertes Mühlenmuseum auf uns wartete. Die Museumsführerin Frau Federspiel gab uns zunächst Einblick in die Pflanzenvielfalt eines Bauerngartens, dem ehemaligen Garten der Bettinger Mühle, der seit 2016 zu den „Gärten ohne Grenzen“ gehört. Danach widmeten wir unsere Aufmerksamkeit dem Mühlenensemble, zunächst dem Mühlenmuseum, einem Zeugnis mennonitischer Mühlen an der Prims. Das heutige Mühlenensemble aus dem 19. Jahrhundert, das noch bis 1979 in Betrieb war, wurde erstmals 1246 erwähnt. Wir konnten historische Gerätschaften aus längst vergangener Zeit, das alte noch erhaltene Mühlenrad und das neue Mühlenrad, das heute Strom aus Museum2015ader Wasserkraft der Prims erzeugt, bewundern. Auch die Mühleninsel mit der hier sehr stark strömenden Prims wurde uns vorgestellt. In der Mennonitenstube wurde uns anschaulich die Geschichte der MennonitN?en im Schmelzer Raum und der ehemaligen Besitzer dieser Mühle dargestellt. Auch das heutige Trauzimmer und die Backstube wurden uns gezeigt.
Zum Abschluss unserer Museumstour trafen wir uns alle noch in den heimatlichen Bürgerstuben beim Therese in Erbringen. Dort konnten wir uns vom anstrengenden Museumsbesuch bei Speis und Trank erholen und über „ Gott und die Welt sproochen“ und den schönen Nachmittag ausklingen lassen.
Fotos &Text: H. Lubitz

 

Museumstour 2016: Fellenbergmühle in Merzig

Am 03. Oktober 2016, dem Tag der Deutschen Einheit, setzte unser Heimat- und Kulturverein seine alljährlich übliche Besichtigungstour fort. Besuchsziel war diesmal das Feinmechanische Museum in der Fellenbergmühle in Merzig.
Museum2016aDie noch betriebsfähige feinmechanische Werkstatt, die 1927 Johann Peter Hartfuß in der 1767 erbauten Mahlmühle für Getriede und Öl einrichtete, wurde unserer 20 köpfigen Gruppe von Erwin Maull in einer meisterhaften Führung vorgestellt.
Erwin Maull hat in dieser Werkstatt seine Lehre begonnen und auch sein langes Berufsleben beendet und steht heute als passionierter Feinmechaniker den Museumsbesuchern in einer Führung zur Verfügung. Seine Berufstätigkeit ließ ihn sichtbar wieder aufblühen, als er feinmechanische Maschinen, die einst für Uhrmacher TeileMuseum2016b herstellten und alle über eine Francis-Turbine im aufgestauten Seffersbach angetrieben werden, wieder arbeiten ließ. Beeindruckend standen wir u.a. vor dem 1924 von J.P.Hartfuß konstruiertem Uhrwerk der "Saarlanduhr"von 1953 und der patentierten Graviermaschine für Trauringe.
Nach der beeindruckenden Führung durch die Fellenbergmühle fuhren wir dann wieder in heimatliche Gefilde und ließen den Nachmittag in Thereses Gasthaus in Erbringen ausklingen.

Fotos &Text: H. Lubitz

Museumstour 2015: Westwallbunker im Haustadter Tal

Museum2015eZu einer Besichtigungstour hatte der HKV eingeladen. Museum2015cVierzehn interessierte Vereinsmitglieder und Gäste nahmen an der Tour, die durch das Haustadter Tal führte, teil. Die Westwallbunker, Zeugnisse einer düsteren Vergangenheit, die aber auch zu unserer Geschichte gehören, wurden in Düppenweiler, Haustadt und Beckingen besichtigt. Die Bunker wurden von Vereinen oder Privatpersonen wieder für die Öffentlichkeit hergerichtet und zugänglich gemacht. Waffen, Uniformen und Gegenstände die seinerzeit zur Ausrüstung der Bunker gehörten, wurden im In- und Ausland zusammengetragen und in den Bunkern als Museumsstücke ausgestellt. Museum2015dDie „Museumsleiter“ Ronny Zipko (Düppenweiler), Josef Recktenwald und Peter Detzen (Haustadt) sowie Axel Jungmann (Beckingen) erklärten den Besuchern die jeweiligen Bunkeranlagen. Man stellte fest, dass alle über sehr gutes Wissen über die damaligen Geschehnisse und technischen Daten der Anlagen verfügten. Diese Bunker. die seinerzeit mit großem finanziellen, materiellen und menschlichen Aufwand gebaut wurden, wurden weder im Krieg noch danach zerstört.
Nach Abschluss der Tour, von der alle Teilnehmer beeindruckt waren, kehrte man in die Bürgerstube ein.

Text:H.Dewes/ Fotos:H.Lubitz

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