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Feiern wie domols - „Nostalgie-Frühschoppen“ im früheren Gasthaus Wilbois mit großer Resonanz

Nostalgie-FruehschoppenDieser wirklich außergewöhnliche Frühschoppen des Heimat- und Kulturvereins am Sonntag, 17. Juli, lockte viele Hargarter, aber auch eine stattliche Anzahl von Besuchern aus den Nachbardörfern in das frühere Gasthaus Wilbois. Man wollte noch einmal im alten Dorfgasthaus, das vor 14 Jahren für immer die Türen geschlossen hatte, am sonntäglichen Frühschoppen teilnehmen. Die Resonanz war so groß, dass viele  Besucher sich vor der ehemaligen Gaststätte im Schatten aufhielten, hier ihre kühlen Getränke zu sich nahmen und die Gelegenheit nutzten, ausgiebig zu plaudern, wobei das ehemalige gesellige Leben im Gasthaus im Mittelpunkt stand. Der heutige Eigentümer des Anwesens, Lucas Barth, stellte dem HKV die ehemalige Gaststube für diese Veranstaltung dankenswerter Weise zur Verfügung. Nach 1986 wurde die Gaststätte von verschiedenen Pächtern geführt. Die ersten Pächter, Marianne und Charlie Reinert aus Merchingen,  sowie die letzte Pächterin, Nora Bies aus Hüttersdorf, waren der Einladung des HKV gefolgt und freuten sich sehr, an ihrer früheren „Arbeitsstätte“ noch viele ehemalige Gaststättenkunden treffen zu können. Neben den üblichen Getränken war auch „Molchi-Bräu“ aus dem Hargarter Hofgarten im Ausschank. Kamil legte Würstchen auf, damit die Besucher des Frühschoppens, der bis in den späten Nachmittag dauerte, „versorgt“ waren. Der 2. Vorsitzende des HKV, Herbert Dewes, kam mit Zylinder und Dorfschelle  und gedachte in humoristischer Art der ehemaligen Gaststättenbesucher.

Dewes
Ex-Wirte
"Schellenmann" Herbert Dewes über die 'Wirtschaft' und ihre (Stamm)Gäste...
Die ersten Pächter und die letzte Pächterin beim "Nostalgie-Frühschoppen"

Einen Überblick über die Geschichte des Gasthauses Wilbois und der anderen Hargarter "Wirtschaften" findet ihr hier .

 

Ein weiterer „Blick in die Dorfchronik“

In dieser Rubrik stellen wir in unregelmäßigen Abständen Hargarter Themen, Orte und Bräuche vor.

Unsere kleine Reihe setzen wir mit der Erinnerung an ein altes Hargarter Haus fort, das bis Anfang des vorletzten Jahrhunderts die Dorfgrenze Richtung Erbringen/Rissenthal gebildet hat. Heute wird an dieser Stelle gut und gerne gefeiert:

„Haus Kockler“(2022)
Kockler-NachkriegszeitDort, wo sich heute der Dorfplatz befindet, stand bis Anfang der 1990er Jahre das Wohnhaus Kockler. Im März 1986 stürzte das landwirtschaftliche Anwesen (Scheune- und Stallbereich) infolge Baufälligkeit ein. Das Anwesen war nicht mehr bewohnt.   Es war das einzige Haus in Hargarten, an dem noch die Kriegsspuren aus dem zweiten Weltkrieg zu erkennen waren.
Das baufällige Gebäude wurde von der Gemeinde erworben und abgerissen.
Zwischen dem Haus Kockler und der Trafostation befand sich ein flacher Bachübergang (damals noch nicht verrohrt), damit die Grundstückseigentümer zu ihren landwirtschaftlichen Grundstücken und Gärten (heute Spiel- und Bolzplatz) gelangen konnten. Auf dem Dach des Hauses Kockler war die Hargarter Feuersirene installiert, die aber zugegebenermaßen oft nicht funktionierte...
Mehr zur Geschichte des "Hauses Kockler" in unserer Dorfchronik .


Historische Maiandacht und Kleines Kapellenfest


Kapellenfest1Auf Initiative des Heimat- und Kulturvereins konnte am Sonntagnachmittag, dem 15.Mai, in diesem Jahr wieder eine Maiandacht durchgeführt werden in Erinnerung an das Versprechen nach der Umweltkatastrophe im Mai 1824 in Hargarten. Das Unwetter hatte 1824 hier große Schäden an Häusern, Stallungen und Viehbestand verursacht. Kapellenfest2Küsterin Mathilde Hellbrück hatte die nun vollständig renovierte St. Annakapelle - der Hochaltar wurde erst 2020 fertiggestellt - würdig zu der Maiandacht vorbereitet. Kinder durften im Altarraum einen Maialtar schmücken. Pastor Mohr gestaltete auch zusätzlich mit Orgelbegleitung diese Marien-Andacht in der Kapelle mit vielen Gläubigen.
Kapellenfest3Nach der Maiandacht schloss sich bei bestem Frühlingswetter ein kleines Kapellenfest auf der Wiese oberhalb der Kapelle unter Sonnenschirmen und im Schutz von Pavillons mit Kaffee und Kuchen, Getränken und Wiener Würstchen an. Die Landfrauen spendeten ihren selbstgebackenen Kuchen, Molchi- Bräu ihre neuen Biersorten, „Wembi“ seine Wiener, der Heimat- u. Kulturverein (Frank Reiter) die übrigen Getränke für die St. Annakapelle.
Der Heimat- und Kulturverein Hargarten bedankt sich bei allen Spendern, Besuchern und Helfern.

 

Österliche Nachlese


„Kreuzweg“ war gut besucht
Das kirchliche Brauchtum „Beten des Kreuzweges“ mit unserer Küsterin Mathilde Hellbrück und Ernst Lorenz  war auch in diesem Jahr in der Annakapelle wieder gut besucht. Anschließend waren alle Besucher vor der Kapelle vom Heimat- und Kulturverein   zum „Kässchmieressen“ eingeladen. Oranna Helfen hatte wie immer alles bestens vor- und zubereitet. Auch die Hargarter Dorfjugend ließ es sich nicht nehmen, anlässlich ihrer „Osterwanderung“ bei der Kapelle eine Pause einzulegen, um sich die Kässchmieren schmecken zu lassen.
Kaesschmiressen2022a

Kaesschmier2022b

Fotos: Helmut Lubitz


„Raspelkinder“  waren in Hargarten unterwegs
Erfreulicherweise hatten sich viele Kinder an dem Brauchtum beteiligt. Und so hatten sie ab Gründonnerstagabend mit ihren Raspeln und Kläppern die verstummten Glocken in der Kirche und der Annakapelle ersetzt. Am Samstag erhielten sie dann von der Dorfbevölkerung einen großzügigen „Raspelerlohn“. Unsere Fotos zeigen die Besucher des Kreuzweges beim anschließenden Kässchmieressen und Raspelkinder vor dem „Osterbaum“ auf dem Dorfplatz.
Ostergruss2022

Raspelkinder2022

Fotos: Vivian Schäfer

Es regt sich was...

Schnittkurs des OGV Hargarten bei schönem Frühlingswetter

SchnittkursNach langer "Corona-Pause" konnte der Obst- und Gartenbauverein wieder zum traditionellen Obstbaumschnittkurs einladen. Am 26. März 2022 trafen sich 27 "Obstbauern" aus Hargarten und Umgebung bei herrlichem Frühlingswetter auf der Streuobstwiese des Vereinsmitgliedes Kurt Josten. Fachberater Karl-Heinz Schmitt vom Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine unterrichtete die Teilnehmer im richtigen Schnitt von Obstgehölzen und in der Obstbaumpflege. Staerkung_nach_KursAlle waren von den Fachkenntnissen des Referenten angetan und konnten manche Anregungen für die Arbeit auf dem eigenen Obstgrundstück mitnehmen. Nach dem Schnittkurs hatte der Obst- und Gartenbauverein Hargarten zum Grillen und gemütlichen Beisammensein an der „frischen Luft“ bei der Wanderhütte eingeladen. Hiervon machten auch weitere Hargarter, teils mit ihren Kindern, regen Gebrauch. Auch der Saarländische Rundfunk gab sich anlässlich unseres Schnittkurses ein „Stelldichein“ bei dieser gelungenen Auftaktveranstaltung des OGV im Jahr 2022.


Wiederentdeckt: Der Saarländische Rundfunk über die Stellmacher Jakob und Toni Kerber

SR-Bericht-Jakob_Kerber-CGut 46 Jahre ist es her, da war ein Kamerateam des Saarländischen Rundfunks zu Gast in Hargarten - auf den Spuren der beiden letzten Stellmacher im Saarland. Schon damals erinnerten sich nur noch die Älteren an dieses Handwerk, das früher auch als "Wagener" oder "Küfer" bekannt war. Werner Kerber, der aus Hargarten stammt, hatte vor einigen Jahren ein Video dieses Beitrags über seinen verstorbenen Vater und seinen ebenfalls nicht mehr lebenden Bruder erworben. Auf seine Anregung hin hat der Heimat- und Kulturverein jetzt vom SR die Erlaubnis erhalten, das Video exklusiv auf dieser Homepage wieder zu veröffentlichen. Und hier findet ihr das Video!

 

 

 

 

 

 


"Aktuelles" ist auch eine Zeitfrage...- und deshalb haben wir ein umfangreiches Archiv aufgebaut!

Damit "Aktuelles" auch aktuell ist, "wandern" ältere Ereignisse in die entsprechenden Themen-Rubriken. So findet ihr zum Beispiel das "Zöllnerfest" unter "Ansichtssachen-Grenzgeschichten", die "Trauungen in der Feldschmiede" unter "Die Burheck-Feldschmiede", die " Fastnachtsumzüge" in "Ansichtssachen-Faasend", das Hargarter "Molchi-Bräu" jetzt unter "Dies und das". Für länger zurückliegende Einzelveranstaltungen gibt es ein gesondertes Archiv mit Ereignissen älteren Datums, die teilweise auch auf unserer Homepage noch nicht zu sehen waren.
So haben wir jetzt den 2001 im Rahmen der Anna-Kirmes aufgezeigten Brauch des "Schalwarikloppens" ganz frisch in unsere Dokumentation aufgenommen.


Ortspolitik auf "hargarten-online"

Um unseren Nutzern einen Einblick in das politische Geschehen unserer Heimat zu geben, veröffentlichen wir auch entsprechende Mitteilungen/Protokolle usw. auf unserer Seite zur "Ortspolitik", sofern wir sie erhalten.
Wir weisen allerdings ausdrücklich darauf hin, dass diese Texte nicht unbedingt die Meinung des Heimat- und Kulturvereins wiedergeben!
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