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Unser Archiv

Was zwischen 2005 und 2009 passiert ist...

Hargarter Flagge statt Schweizer Fahne!(2009)

Vor einigen Jahren hat es einen Hargarter Jungen, Daniel Blum, als Krankenpfleger ins Waidspital nach Zürich verschlagen. Dort lernte er seine Kollegin Martina Hostettler kennen, die er am 12. Juni 2009 in Rapperswil am Zürichersee heiratete.
Eine mit ihnen befreundete Familie Eschle aus Thun in der Schweiz wartete mit einem überraschenden Hochzeitsgeschenk auf: einer selbst hergestellten Flagge mit dem Hargarter Wappen, originalgetreu kopiert nach aufwändiger Recherche, unter anderem über unsere Homepage.
In der neuen Schweizer Heimat in Embrach bei Zürich weht nun - anstelle der Schweizer Fahne - eine wunderschöne Flagge mit Hargarter Wappen, wie auf dem Hochzeitsbild zu erahnen ist...

 

Frühlingswanderung am 26. April 2009

Heimatinteressierte v.a. aus Hargarten trafen sich an diesem Sonntagnachmittag, um bei einer Erkundungswanderung vergessene Wege, die früher von Fuhrwerken benutzt wurden, Trampelpfade und alte oder inzwischen verschwundene Wohnhäuser zu entdecken.

Erkundung

Unter Zuhilfenahme eines fast vergessenen Bildbandes von 1985 mit dem Titel „Hargarten vormals“ und unter Leitung unseres heimatverliebten Dorfführers Herbert Dewes konnte so eine große Schar „Dorfforscher“ ihre Heimatgeschichte besser kennen und schätzen lernen. Vorbei ging es an einer ehemaligen Gaststätte, einer Milchsammelstelle, verschiedenen Bauernhäusern, einem echten lothringischen Bauernhaus und den Grundstücken der ersten Schule in Hargarten.Erkundungs-Abschluss Im früheren Dorfkern, der Kreuz-Gass, erläuterte Herbert Dewes das ursprüngliche Aussehen mit Jakobsbrunnen und altem Feuerwehrgerätehaus, führte die Gruppe auch in die Annastraße zu einem verschwundenen und einem noch existierenden Brunnen ("Komp") und wies auf frühere Trampelpfade zwischen den Häusern und Straßen hin. Auch ortsnahe und aus dem Ort führende Wege für Fuhrwerke, die seinerzeit von Kühen gezogen wurden, erkundeten die Teilnehmer.
Zum Abschluss der schönen und wissenserweiternden Frühlingswanderung hatte der Heimat- und Kulturverein vor dem Familienanwesen Dewes Sitzgarnituren aufgestellt und zu einem gemütlichen Zusammensein bei kühlen Getränken und warmem Lyoner aus dem Kessel eingeladen. So ließen die "Dorfforscher" einen schönen Nachmittag zünftig ausklingen.

Text & Fotos: H. Lubitz

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Erste Hargarter Eisparty! (2009)

Am Samstag, 10. Januar, fand die erste Hargarter Eisparty statt. Im folgenden ein Bericht mit Foto von Norbert Becker:

Hargarten. Ein voller Erfolg war die erste Hargarter Eislaufparty der Hargarter Dorfjugend als Sparte des Heimat- und Kulturvereins (HKV) und der Feuerwehr bei schönem Winterwetter am Samstagnachmittag. Die im vergangenen Jahr geborene Idee dazu wurde mit großem Eifer in die Tat umgesetzt und erwies sich als eine glänzende, wie von allen bestätigt wurde. „Diese Veranstaltung ist super“, war allgemein zu hören. Eine überaus große Anzahl von Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen aus Hargarten und umliegenden Orten hatte sich in der Pferdekoppel „Auf Schwärz“ am Ortseingang des Dorfes eingefunden, um sich bei der Eislaufparty zu vergnügen Die Kinder und Jugendlichen ergriffen sofort von der Eisfläche Besitz, die von Feuerwehr in den letzten Tagen immer wieder durch Pumpen von Wasser in die weitflächige Vertiefung der Weide geschaffen, worden war. Mit ihren Schlittschuhen drehten sie ihren Runden, die einen gekonnt, die anderen übten es zunächst. Wer keine Schlittschuhe dabei hatte, schlitterte oder rutschte einfach über das Eis und hatte so seinen Spass. Auch Hinfallen wurde als Gaudi empfunden, denn es verletzte sich niemand. Bis weit in den Abend liefen die Kinder, und sogar bis eine Stunde vor Mitternacht immer noch erwachsene Schlittschuhläufer auf der angestrahlten Eisfläche. Bis dahin herrschte die ganze Zeit über Betrieb an den Ständen, in deren Nähe wärmende Schwedenfeuer brannten. Warme Getränke wie Kinderpunsch und Glühwein sowie auch Schnäpse waren bei den frostigen Temperaturen sehr gefragt. Ebenso fand die Rostwurst reißenden Absatz, so dass für Nachschub gesorgt werden musste. Die Hargarter Jugendlichen und Feuerwehrleute hatten alle Hände voll zu tun, um die Festbesucher zu bedienen, die auch nach dem kleinen Feuerwerk am frühen Abend noch keine Lust hatten, nach Hause zu gehen und noch einige Stunden aushielten. „Die Premiere ist gelungen. Aufgrund der großen Resonanz wird die Veranstaltung sicherlich auch im kommenden Jahr stattfinden“, befanden Herbert Dewes, Zweiter Vorsitzender des HKV und die Mitglieder der Jugendsparte seines Vereins, die sich sehr über den guten Besuch und die Stimmung der Gäste bei Veranstaltung freuten. Obwohl die Eislauffläche ausreichend war, will man sie beim nächsten Mal vergrößern. „Wir haben schon einen Plan, wie wir das machen“, meinten Löschbezirksführer Joachim Wagner und sein Stellvertreter Arno Weiß.

Weitere Fotos:

Wanderung des Obst- und Gartenbauvereins fand gute Resonanz (2008)

Wanderung1

Zu einer Wanderung "im kleinen Grenzverkehr" von Hargarten nach Erbringen - Honzrath - Erbringen und wieder zurück nach Hargarten hatte der Obst- und Gartenbauverein im Frühjahr 2008 seine Wanderfreunde eingeladen. Petrus hatte mit dem Wetter ein Einsehen und so begaben sich die Teilnehmer (24 an der Zahl) bei bestem Wanderwetter auf den Weg von Hargarten über den Panoramahöhenweg Richtung Erbringen - Honzrath, wo die Wandergruppe vom 2. Vorsitzenden des Heimatvereins Honzrath Jörg Lenhof begrüßt wurde.Wanderung2 Er führte uns über einen Teil des Steinbrecherweges wo er uns auch Interessantes über die Waldwirtschaft erzählte. In der Heimatstube des Heimatvereins Honzrath angekommen, hatten der 1. Vorsitzende Werner Reinert und seine Ehefrau Gudrun die Heimatstube in ein "Cafe" verwandelt, wo wir uns den von unseren Vorstandsfrauen gebackenen Kuchen schmecken liessen. Wanderung3Vorsitzender Herbert Dewes bedankte sich beim Heimatverein für die Gastfreundschaft die man uns zukommen ließ. Weiter ging es am Honzrather Weiher vorbei nach Erbringen in die "Finka", wo Karl, Hilmar, Werner und Gisbert für unser leibliches Wohl sorgten. Die Gartenanlage wurde in den letzten Tagen für unser Abschlussgrillen mit viel Engagement hergerichtet. Zwischenzeitlich war die Anzahl der Grillfestbesucher aus unserem Verein auf 40 angestiegen. Nach einem gemütlichen Ausklingen unserer Sonntagswanderung begab man sich auf den Heimweg nach Hargarten und man war sich einig, dass man wieder einen schönen Sonntagnachmittag mit unserem Verein verbracht hatte.

 

 

Seifenkistenrennen der Jugendfeuerwehren (2007)

Die Straße „Auf Taubentälchen“ im Hargarter Neubaugebiet war am Samstag, 15. September 2007, wieder die ideale Piste des diesjährigen Seifenkistenrennens der Jugendfeuerwehren des Landkreises Merzig-Wadern und der Gemeinde Beckingen. Seifen124 Jugendliche, die in Gruppen bis 90 Kilo oder bis 110 Kilo Gesamtgewicht aufgeteilt wurden, starteten mit ihren bunten Flitzern auf der idealen Gefällstrecke. Von den beiden Startrampen aus schossen sie parallel auf die 340 Meter lange, mit Verkehrsleitkegeln gespurte und mit Strohballen gesicherte Strecke. Dabei wurden Geschwindigkeiten von über 40 km/h elektronisch gemessen. Nach den Trainingsläufen am Vormittag ging es nachmittags zur Sache. Vor leider nur sehr spärlichem Publikum bewiesen die jungen Piloten dennoch ihr fahrerisches Können und lieferten sich spannende, vor allem aber unfallfreie Rennen. Bürgermeister Erhard Seger konnte leider aus terminlichen Gründen kurz vorbei schauen, befand aber: „Diese jährliche Veranstaltung macht dem Feuerwehrnachwuchs immer wieder Spass und ist eine Werbung in Sachen Feuerwehrnachwuchs.“ Gemeindejugendfeuerwehrbetreuer Alfons Seiwert, der gemeinsam der Kreisjugendfeuerwehrbeauftragten (KJFB) Heike März sowie mit seinen Helfern aus den Löschbezirken und dem Löschbezirk Hargarten wieder für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt hatte, konnte zur Siegerehrung auch Wehrführer Uwe Schröder, Ortsvorsteher Robert Schomers und Harald Jungmann als Vorsitzenden des Sport- und Wettbewerbsausschusses des Kreisfeuerwehrverbandes begrüßen. Sodann wurden Pokale und Urkunden an die jeweils drei Ersten jeder Gruppe überreicht.Seifen2 In der Gruppe I (Landkreis bis 90 kg) siegte Nicole Loth (Rappweiler-Zwalbach) vor Eric Haßdenteufel (Beckingen) und Jasmin Hamm (Hargarten). Die Klasse II (Gemeinde bis 90 kg) beherrschte Eric Haßdenteufel (Beckingen) auf Platz eins gefolgt von Jasmin Hamm (Hargarten) und Marvin Schmidt (Oppen). Den ersten Platz in der Gruppe III (Gemeinde bis 110 kg) errang Jasmin Adam (Hargarten) vor Maurice Himbert und Yannick Wachall (beide Reimsbach). „Man sieht am Ergebnis der letzten Gruppe, dass die Frauen doch die besseren Autofahrer sind“, bemerkte die KJFB März scherzhaft. Wehrführer Uwe Schröder zeigte sich erfreut, dass bei dem wunderschönen Rennwetter so viele mitgemacht haben. In Anspielung auf die derzeitige Formel I - Schlagzeilen meinte er, es hätte keine Spionage zwischen den Jugendwehren des Kreises und der Gemeinde stattgefunden. „Eigentlich habt ihr alle gewonnen, denn ihr ward alle dabei und es hat euch Spass gemacht“, erklärte Schröder, der die Wichtigkeit des Feuerwehrnachwuchses zur Personalsicherstellung unterstrich. Ortsvorsteher Robert Schomers bedankte den Teilnehmern und Organisatoren für die wiederum gelungene Veranstaltung in seinem Gemeindebezirk sowie den Anliegern für ihr Verständnis zur Straßensperrung.

Text und Fotos: Norbert Becker

 

Bilder von der Deutschland-Tour (2007)

DT3Am Freitag, dem 10. August, führte die erste Etappe der Deutschland-Tour 2007 auch durch Hargarten. Das Dorf bereitete den Profi-Radfahrern einen schönen Empfang.

Wiederentdeckung des 'Kaisergärtchens' (2007)

Kaiser4Die meisten Hargarter wussten bis dato gar nicht, was ein ''Kaisergärtchen' war und wo sich das Hargarter Gärtchen befand. Das Hargarter 'Kaisergärtchen', wie es im Volksmund genannt wurde, befand sich auf der Gemarkungsgrenze Hargarten/Erbringen/Merchingen. Wann es angelegt wurde, ist nicht bekannt. In der Honzrather Chronik kann man lesen, dass das dortige 'Kaisergärtchen' (gegenüber dem Friedhof gelegen) von dem ersten Honzrather Lehrer Peter Anton Fischer im Jahre 1871 zur Erinnerung an die Ereignisse des Krieges 1870/1871 angelegt wurde. Mehr über dieses 'Kaisergärtchen' kann aus der Honzrather Chronik nicht entnommen werden.


Kaiser1Möglicherweise stammt das Hargarter 'Kaisergärtchen' auch aus dieser Zeit. Es befand sich unter Zedern und Eiben. Selbst gezimmerte einfache Ruhebänke und Tische luden hier die Vereine zum Feiern ein. Besonders am 1. Maifeiertag war es Treffpunkt für Wanderer, Vereine, unter ihnen auch die Musikvereine aus Hargarten, Merchingen und Bachem, die hier den Feiertag verbrachten. Auch war es ein beliebtes Wanderziel für die Schulkinder. Das 'Kaisergärtchen' war sozusagen ein Vorläufer der heutigen Freizeitanlagen.

Der Obst- und Gartenbauverein wollte das 'Kaisergärtchen' wieder in Erinnerung bringen. Am Sonntag, 3. Juni, wanderte eine Gruppe erstmals seit langem wieder "offiziell" zum 'Kaisergärtchen'. Kaiser2Vom Gasthaus Wilbois aus ging es den Merziger Weg hoch an der restaurierten Bornstube und dem Kalkofen vorbei zum Merchinger Wald. Die Wanderung führte weiter durch die zahlreichen ehemaligen Kalksteinbrüche, über den alten Militärweg, an ausgedienten Pferdetränken und ehemaligen Stollen vorbei bis zum wieder entdeckten idyllischen 'Kaisergärtchen' auf der Höhe des Merchinger Waldes. Josef Rein führte die große Wanderschar, 5o Erwachsene und zahlreiche Kinder bei schönem Wetter über die Wanderstrecke durch den dichten Laubwald.

Kaiser3Vorsitzender Herbert Dewes hatte mit Vorstandskollegen kühle Getränke, Kaffee, Kuchen, Lyoner und Selbstgebrannten mit seinem Traktorgespann auf fahrbaren Umwegen zum 'Kaisergärtchen' gebracht. Als die Wanderer dort ankamen, war der „Tisch gedeckt“. Nach einem gemütlichen Aufenthalt ging es abwärts Richtung Burheck an der Feldschmiede vorbei zum Gasthaus Wilbois, wo man noch lange in fröhlicher Runde zusammen saß. Alle waren von dieser Sonntagswanderung begeistert und wussten nun, wo sich das Hargarter 'Kaisergärtchen' befand.
Text: Herbert Dewes/ Fotos: Robert Schomers

Hargarter Vereine auf Sonntagstour (2007)

Fahrt1Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins, des Obst- und Gartenbauvereins und des Berg- und Hüttenarbeitervereins unternahmen am Sonntag, dem 17. Juni bei schönem Wetter einen gemeinsamen Vereinsausflug nach Luxemburg. Mit einem modernen Reisebus ging es morgens um 8.00 Uhr in Hargarten los in Richtung Zerf – Konz . Auf einem Parkplatz mit schöner Aussicht ließ man sich das Sektfrühstück schmecken, bevor es weiter ging nach Grevenmacher in den Schmetterlingsgarten. So schön und interessant hatte man sich diesen lebendigen Garten nicht vorgestellt. Gegen Mittag kam man in Echternach an, wo die Teilnehmer fast drei Stunden zur freien Verfügung hatten, was auch jeder auf seine Art ausnutzte. Ein großer Flohmarkt war an diesem Sonntag in der Innenstadt aufgebaut. Portugiesische Musik und Trachten konnte man in einem Umzug, der durch die Stadt führte, erleben. Fahrt2Vianden war das nächste Ziel der Sonntagstour. Während ein Teil der Mitglieder das große Schloss besichtigten, wofür man extra einen Führer bestellt hatte, verweilten die anderen auf einer schattigen Terrasse, wo man sich die kühlen Getränke munden ließ. Das riesige Schloss mit seiner großen Ausdehnung war sehr imposant und man konnte so manches aus der Geschichte erfahren. Die Heimfahrt führte nach Mettlach in die Abteibräu, wo man zum Abendessen und Abschluss des Vereinsausfluges einkehrte. Alle waren voll des Lobes über diese erste gemeinsame Veranstaltung und man wünschte sich, dass dies nicht der letzte gemeinsame Ausflug war.
Text: Herbert Dewe/ Fotos: Ewald Hess

Wegweiser neu aufgestellt (2006)

Wegweiser1Während einer Rallye-Veranstaltung im letzten Jahr auf dem Hungerberg wurde der Wegweiser (der die Feldwirtschaftswege nach Rimlingen, Losheim und Hargarten anzeigt) völlig zerstört. Toni Kerber hat wieder ein neues Wegkreuz aus Holz hergestellt. Wegweiser2Diesen Wegweiser haben wir am Donnerstag, 8.6.2006, aufgestellt.

 

 

 

 

 

 

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