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Was zwischen 2015 und 2019 passiert ist...

Riesenerfolg - „Kunterbunte Spielfeste“ des OGV Hargarten (2019/2017)

Das bislang letzte Spielfest wurde am Sonntagnachmittag, dem 16. Juni 2019, bei bestem Wetter zu einem wahren Highlight in Hargarten. Auf dem wunderbaren Spielgelände in Hargarten wimmelte es nur so von Kindern, die mit ihren Eltern, Großeltern aus nah und fern gekommen waren und sich hier echt amüsieren konnten. Sie konnten basteln, sich schminken lassen, einen Geschicklichkeits-Parcour bestreiten, Seifenblasen in den Himmel blasen, mit Dosen werfen, mit Kinderkegeln ihr Glück versuchen, im Sackhüpfen sich mit anderen messen und vieles mehr. Zur Freude aller trug auch die Kindertanzgruppe Girls-Club aus Reimsbach unter Leitung von Katja Kirch teil. Auch die Oldtimer-Traktoren von Daniel und Alex zogen groß und klein magisch an. Die auf dem Spielplatz installierten Spielgeräte und der Schaukeltiergarten waren ständig von vielen Kindern in Beschlag genommen. Eine lange Kinderschlange bildete sich, als zur frühen Abendzeit der Eismann auftauchte, der für jedes Kind ein Eis parat hielt - spendiert vom einheimischen Fleischhändler Wembi. Ganz klar, dass der Obst- und Gartenbauverein Hargarten auch im nächsten Jahr mit der Neuauflage dieses gelungenen Festes alle erfreuen wird. Dank gebührt den vielen Helferinnen und Helfern, ohne die ein solches Fest nicht zu stemmen ist.

Text: H. Lubitz/ Fotos: R.Schomers


Bereits das erste Spielfest im Jahr 2017 hatte großen Anklang gefunden. „Es war eine gelungene Premiere“, sagten Akteurinnen und Akteure des Obst- und Gartenbauvereins Hargarten damals zufrieden. Zwar hatte die Veranstaltung, bedingt durch Mittagsschläfchen und die brennende Sonne - etwas zäh begonnen, aber als dann Wolken aufkamen, strömten Kinder scharenweise mit Eltern und Großeltern auf den schönen Platz in der Ortsmitte. Spielefest1Sie kamen nicht nur aus Hargarten, sondern auch aus Nachbardörfern. Sogar aus dem Raum Saarbrückern und Neunkirchen waren einige angereist. Auch Bürgermeister Thomas Collmann war zu Gast. Im Nu wurde der große Spielplatz von den Kindern in Besitz genommen, während es sich die Erwachsenen im Schatten der Bäume bei Kaffee, Kuchen, kühlen Getränken und Gegrilltem gut gehen ließen. Das kostenlose Spielangebot der jungen Vereinsmitglieder und deren Freunden fanden einen riesigen Anklang. So hieß es sich anstellen, ob an Tanja`s (Ziegelmeier) oder Karina`s (Wenderoth) Schminkpavillon oder Katja`s (Enzweiler) Bastelecke. Starken Zuspruchs erfreuten sich ebenso Noelle`s und Lilli`s Spiele. Nicht nur die Kids, sondern auch die Erwachsenen machten es sich an der herrlich dekorierten Kindercocktailbar von Julia (Reiber) und Sandra (Berwian) gemütlich und genossen die Mixgetränke. Wie ein Magnet zog der Oldtimertraktor von Egon Schneider die Kinder an, unter dessen Aufsicht sie das schmuck herausgeputzte landwirtschaftliche Fahrzeug aus früherer Zeit in Besitz nehmen durften. Erst am Abend machten sich die letzten Besucher zufrieden auf den Heimweg.
Text&Foto:nb

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"Wichtiger Stützpfeiler im dörflichen Leben" - Neujahrsempfang des HKV 2018

Über einen gelungenen Start in das Jahr 2018 konnte sich am Sonntagnachmittag der Heimat- und Kulturverein Hargarten (HKV) bei seinem Neujahrsempfang freuen, denn so viele Besucher kamen noch nie. Es hatte sich vermutlich herumgesprochen, dass man dort wieder etwas Besonderes erleben kann. Daher war die Flachsstube dann auch bis auf den letzten Platz gefüllt.

Mit einem Sektempfang wurden die Gäste zum Beginn des neuen Jahres begrüßt. HKV-Vorsitzender Helmut Lubitz sagte: „Es ist heute der vierte Neujahrsempfang, den der Heimat- und Kulturverein veranstaltet und der sich, wie man  sieht, mit seiner Art großer Beliebtheit erfreut.“ Danach dankte er dem bald ausscheidenden Hallen- und Hauswart Joachim Wagner mit einem Präsent für die langjährige Tätigkeit zum Wohle der Hargarter Bürger und Vereine. Der zweite HKV-Vorsitzende Herbert Dewes übermittelte stellvertretend die Neujahrswünsche der anderen Ortsvereine, deren Vorsitzende gekommen waren und meinte: „Wir werden auch in dem nun begonnenen Jahr wieder einige gemeinsame Aktivitäten durchführen, um so erneut zum dörflichen Zusammenleben beizutragen.“

Eingebunden in die Neujahrsveranstaltung, bei der mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen sowie Getränken aller Art auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, war auch ein Büchermarkt. Hierzu hatte der HKV in der angrenzenden Weidentalhalle Tische mit einer großen Auswahl gebrauchter Bücher aller Fachrichtungen aufgebaut. Interessenten konnten sich Bücher aussuchen und kostenlos mitnehmen, wovon auch reger Gebrauch gemacht wurde.

Der Unterhaltungsteil des Nachmittags begann mit dem Erkennungsspiel. Hier musste man Kinderfotos zu Brautbildern, die auf einer Tafel aufgeklebt waren, zuordnen, ehe später die Auflösung vorgenommen wurde. So manche Mitrater konnten hierbei feststellen, dass man bei der Zuordnung leider daneben gelegen hatte. „Wir suchen die drei Könige“ hieß es anschließend wieder bei einem Akt der Brauchtumspflege aus Uromas Zeiten. Anni Becker hatte einen Kranzkuchen gebacken und hierin drei dicke Bohnen versteckt. Nun musste man warten, bis die Stücke verkauft waren und sich die drei Entdecker meldeten. Margarete Reinert, Oranna Helfen und Jörg Wenderoth gingen als glückliche Finder hervor und wurden sodann von Mathilde Hellbrück jr., der Küsterin der Annakapelle, gekrönt. Der Erlös des Kranzkuchenverkaufs wurde ihr wieder zur Unterhaltung der Kapelle übergeben.

Neu im Unterhaltungsprogramm waren diesmal die „Sesselrichter“, wobei der zweite HKV-Vorsitzende Herbert Dewes mit Robe, Hut und dickem Gesetzbuch den Richter des „Amtsgerichts Hargarten“ spielte. Es wurden von ihm zwei Fälle aus dem Nachbarrechtsgesetz vorgetragen. Dabei ging es um Grenzzäune, Hecken oder auch Schadenersatz. Zur Unterstützung des „Amtsrichters“ meldeten sich Ernst Lorenz, seines Zeichens amtierender Schiedsmann in Hargarten, als „Sesselrichter“ sowie Andrea Kammer und Berno Scherer als „Schöffen“. Auch das Publikum im Gerichtssaal (Flachsstube) durfte bei der Klärung der Rechtslage mitdiskutieren. Nach eingehender Beratung verkündete der „Amtsrichter“ das Urteil und so konnte jeder feststellen, ob er mit seiner Rechtsauffassung richtig lag. Selbstverständlich ging auch dieses „Richterspiel“ mit viel Gaudi über die Bühne.

Wie immer bildete das Dorf-Quiz das Ende des unterhaltsamen Neujahrsempfangs. Dabei wurden Fragen über Hargarten bezüglich seiner Geschichte, Gebäude, Geographie und Gemarkung fleißig auf einem Fragebogen beantwortet, wobei man auch so manche richtige Antwort „schätzte“. Sieger wurde der in Schwemlingen wohnhafte, gebürtige Hargarter Manfred Schuler, der mit seiner Ehefrau Astrid gekommen war, gefolgt von Berno Scherer, Stefan Kammer und Werner Dietrich. In geselliger Runde wurde anschließend noch lange weitergefeiert und geplaudert.

Text&Fotos: Norbert Becker

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Gemeinsames Engagement für Umwelt und Natur (2017)

Nistkasten-AktionWie bereits in den vergangenen Jahren, haben die Jäger des gemeinschaftlichen Jagdbezirkes Beckingen-Hargarten am 17. Oktober 2017 unter der fachmännischen Anleitung des Naturschutzbeauftragten Winfried Minninger zahlreiche Nistkästen in Wald und Flur im Bereich der Gemarkung Hargarten angebracht.
Die Nistkästen wurden vom Naturschutzbeauftragten selbst hergestellt und kostenlos zur Verfügung gestellt.
Das hierzu benötigte Holz spendete Tom Esch, Jagdpächter von Rissenthal.
Die Jäger des Jagdbezirkes Hargarten bedanken sich beim Naturschutzbeauftragten Winfried Minninger für seine Arbeit herzlich. Auch bei anderen Vereinsaktionen ist er weit über seine Aufgaben als Naturschutzbeauftragter hinaus immer zur Stelle.

Hochgenuss für "Aufgeweckte" - die Frühaufsteherwanderung 2017 von „Hargarten im Loch“ auf die Höhenlage

Spiel19cÜber 30 Wanderer brachen am Sonntagmorgen, dem 09. Juli 2017, in aller Frühe zur alljährlich vom Heimat- und Kulturverein Hargarten und den Hargarter Jägern vorbereiteten Frühaufsteherwanderung auf. Spiel19aVon „Hargarten im Loch“ führte die Wanderung durch den Stederwald über den Hungerberg auf Hargartens Höhenlage, an dem Kalkofen und der Schutzhütte vorbei, dann den Schwarzen Hügel hinab in die Feldschmiede im Sandsteinbruch in der Burheck. Dort an der urgemütlichen und immer auch bei hohen Außentemperaturen kühlen Feldschmiede hatten die Hargarter Jäger ein köstliches Frühstück mit Eierschmier, Kaffee und sonstigen Getränken vorbereitet. Spiel19bDie etwas ermüdeten Wanderer ließen sich an diesem kühlen - vom Heimat- und Kulturverein vor Jahren restaurierten - Fleckchen nieder, genossen dankbar das spendierte Frühstück und ruhten ihre müden Glieder etwas aus, wie man auf den Bildern sehen kann.

Foto& Text: Norbert Becker

 

Bürgerplakette für Herbert Dewes (2017)

Das 21. Exemplar der "Beckinger Bürgerplakette" erhielt am 12. Mai 2017 Herbert Dewes. Es war auch eine der letzten Amtshandlungen des ehemaligen Bürgermeisters Erhard Seger.
Plakette2Der 71jährige, pensionierte Gemeindeangestellte Herbert Dewses hat sich durch sein jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement für seinen Geburts- und Heimatort Hargarten und in dessen Vereinen besonders verdient gemacht. Der Geehrte war und ist nicht nur Ideengeber zahlreicher, auch über das kleinste Dorf der Gemeinde Beckingen hinaus bekannter Veranstaltungen, sondern packt auch stets tatkräftig bei Aktivitäten mit an. Solches besondere Wirken zum Wohle der Allgemeinheit würdigt die Gemeinde Beckingen seit dem Jahre 2006 mit der Verleihung der Bürgerplakette. Bürgermeister Erhard Seger begrüßte zu der, von Pianist Florian Schwarz umrahmten, kleinen Feierstunde in der Flachsstube, die sich Dewes als Ort hierfür gewünscht hatte, dessen Familie, Verwandte, Freunde sowie Vertreter der Kommunalpolitik und Vereine. Seger wies auf die Bürgerplakette als Ausfluss der Leitkultur der Gemeinde Beckingen, in der eine große Vielfalt von Kunsthistorie vorhanden sei, hin und unterstrich auch die Wichtigkeit, dass jeder Ort sein eigenes kleines Leitbild habe. In seiner Laudatio befand er: „Diese Ehrung hat nichts mit dem lobenswerten Dienst von Herbert Dewes im Rathaus zu tun, sondern mit seinem ehrenamtlichen Engagement in der Freizeit. Hier hat er sich in Jahrzehnte langer und vielfältiger Weise um das Vereinsleben im Gemeindebezirk Hargarten und besonders um den Erhalt von historischen Brauchtümern und Baulichkeiten im Ort sowie bei verschiedenen Aktionen in kulturhistorischer Hinsicht um die Gemeinde verdient gemacht. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, dieses herausragende Engagement mit der Verleihung der Bürgerplakette als höchste Ehrung in der Gemeinde Beckingen zu würdigen.“ Wie der Bürgermeister weiter ausführte, ist Dewes seit 1986 Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins sowie seit 1998 zweiter Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins. Als OGV-Vorsitzender organisierte er unter anderem 15 Jahre lang die weithin bei den Kindern beliebten Rommelboozen-Umzüge, Pflanzwettbewerbe mit der Schule und Kindergarten, regte die Verschönerung und Neuanlagen von Grünanlagen mit Blumenschmuck und Aufstellen von Keltern im Dorf an. Besonders verdient gemacht hat sich Dewes bei Restaurierungen und Brauchtümern. „Auch originelle Kultur und historische Veranstaltungen mit Unterstützung von Vereinen wurden sozusagen zu einem Markenzeichen von Herbert Dewes“, unterstrich der Bürgermeister und führte die Aktivitäten auf: Viele Veranstaltungen wurden humoristisch dargestellt. Zu ihnen gehörten ein Grenzstreitfest mit dem HV Merchingen beim Merchinger Wald, das Grenzsteinfest nach Restaurierung an der Landstraße nach Brotdorf, das große Zöllnerfest mit allen Vereinen an der Ecke Rissenthaler Straße, das Kalkofenfest nach dessen Renovierung, die Kalkbrenntage, ein Schmiedetag an der alten Feldschmiede, das Herbstfest an der ehemaligen Dorfschmiede Vetter, Aufleben lassen alter Brauchtümer wie Martinszug, Schalwari-Kloppen, Ziehungsburschen, Schellenmann und Schweinhirt, Nostalgiefrühschoppen am Flughafen „Ellern“ und am Jakobbrunnen, eine Eislaufpartie auf einer gefluteten und dann gefrorenen Wiese, eine Tourparty anlässlich Deutschlandrundfahrt, das jährliche Kotelettenessen, eine Vogelausstellung mit Werner Marx in der Weidentalhalle, die Feier der Glockenrestaurierung und Heimkehr der Anna-Glocke, Brauchtumspflege zur Freude der Kinder im Grompernstück unter dem Motto „Wir fangen den Kartoffelhahn“, ein Aprilscherz um die Goldene Kutsche am Hahn, die Hargarter Umwelttage in den 90er Jahren mit der Schule und Vereinen, Ausstellungen im Advent und Vorweihnachtszeit an der Kapelle und die Mitwirkung an Kirmessen.Plakette3 Bereits in jungen Jahren war Dewes als Gründer, Leiter und Mitwirkender des von 1958 bis 1968 bestehenden Jugendtheatervereins aktiv. Auch die Einführung des Martinszuges in den 6oer Jahren geht auf sein Konto. Viel Arbeit mit Recherchen in Archiven und Zusammenstellung wurde für die Herausgabe der gelungenen heimatlichen Broschüre „Gewerbe domols“ investiert.
Wiederaufbau eines Kalkofens, Restaurierung eines Grenzsteines an der Landstraße nach Brotdorf, Wiederaufbau/Restaurierung der Feldschmiede mit Werkzeugmuseum im Steinbruch Wilbois, Restaurierung der Brunnenstuff, Aufstellen der von Toni Kerber aus Holz geschaffenen Werke wie Weißes Heimkehrerkreuz und Wegweiser nach Rimlingen. Anregungen für einen Schaukeltiergarten und schmucke Ortseingangsschilder sowie die Namensgebung der Weidenthalhalle und Flachsstube, Restaurierung des Kriegerehrenmals mit Werner Dietrich und Werner Buchheit (Bauhof). Derzeit aktuell ist die Renovierung der St. Anna-Kapelle.
Der Bürgermeister erläuterte dann die Bürgerplakette (siehe Info), ehe er diese mit dazugehörendem Zertifikat und Anstecknadel überreichte. Für die Ehefrau Ingrid gab es einen Blumenstrauß. Der Geehrte bedankte sich bei dem Bürgermeister und Gemeinderat für die Würdigung seiner Arbeit zum Wohle der Mitbürger und Vereine durch die Auszeichnung, zu der ihm unter anderem auch Ortsvorsteher Thomas Mosbach und der HKV-Vorsitzende Helmut Lubitz Glückwünsche aussprachen.

Die Bürgerplakette der Gemeinde Beckingen

Plakette1Sie hat einen Durchmesser von elf Zentimeter, eine Dicke von drei Zentimeter, wiegt rund 1300 Gramm und symbolisiert die Besonderheiten der Gemeinde Beckingen. So ist sie entsprechend der Anzahl der Gemeindebezirke neuneckig. Ihr Relief an der Oberseite stellt das Logo der Gemeinde dar, also die drei das Gemeindegebiet topographisch prägenden Täler: Saartal, Haustadtertal und Kondlerbachtal. Die verwendeten Materialien bilden die geologischen Großformationen des Gemeindegebietes.

 

 

 

 

"Schneidig!" - Gemeinsame Aktion von HuK und OGV (2017)


Schneidig2Zu einer gemeinsamen Aktion hatten der Obst- und Gartenbauverein Hargarten und der Heimat- und Kulturverein Hargarten am Samstagmorgen, 4. März 2017, auf das Kalkofengelände eingeladen. Motto: OGV Hargarten schneidet - HKV Hargarten grillt. Denn vor Ort mussten einige Obstbäume dringend geschnitten und „ausgeputzt“ werden, was arbeitswillige Hargarter des OGV bereitwillig in die Hände nahmen. Schneidig1Auch eine vom Kreisverband der Obst- u. Gartenbauvereine ausgeliehene neue Teleskopsäge( Silkysäge ) wurde erfolgreich getestet. Nach gelungener gärtnerischer Arbeit sahen die in die Jahre gekommenen Obstbäume wieder viel jünger und schöner aus. Nun kam der Part des Heimat- u. Kullturvereins. Er lud alle Teilnehmer zur nahegelegenen Wanderhütte ein. Dort wurde gegrillt und für die notwendige Verpflegung gesorgt. Das schon an den nahenden Frühling erinnernde Wetter sorgte für ein sorgloses Zusammensein bis in den frühen Nachmittag.
Fotos & Text: H. Lubitz

 

Neujahrsempfang 2017 - Mit jeder Menge Gaudi ins neue Jahr gestartet

Wiederum gelungen war der Neujahrsempfang des Heimat- und Kulturvereins Hargarten (HKV), der am Sonntagnachmittag bei ausgezeichneter Stimmung sowie Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in der Flachsstube über die Bühne ging. Er wurde auch diesmal ein idealer Treff zum „Schwätzen on Sprochen“ mit kurzweiligem Unterhaltungsprogramm nach gewohnter Hargarter Art. Hierzu gehörten ebenso ein kostenloser Büchermarkt um die Ecke in der Weidentalhalle, der alte Dreikönigs-Brauch „Wir suchen die Könige“, das Zuordnen von Hargarter Bürgern „heute“ und „früher“ auf Bildern unter dem Motto „Na, hast Du mich erkannt?“ und das gefragte Hargarter Dorfquiz.

Der erste Vorsitzende Helmut Lubitz begrüßte mit einem Sektempfang die Besucher. Der zweite Vorsitzende Herbert Dewes berichtete über die Renovierungsarbeiten in der St. Anna-Kapelle. Der HKV hatte die Federführung des dafür gebildeten Arbeitskreises übernommen. Gemäß der Devise „Transparenz ist wichtig, denn die Leute wollen wissen, was mit dem Geld passiert“, gab er dann Einzelheiten bekannt: „Die Restaurierungsarbeiten beliefen sich auf rund 18 500 Euro.“ Die Hargarter hätten durch Spenden der Gemeinde, seitens der Sparda-Bank und der Kreissparkasse sowie von Vereinen und Privatpersonen, Erlöse aus Vereinsfesten und einem verhältnismäßig geringem Zuschuss des Bistums rund 19 400 Euro aufgebracht. Dewes: „Zudem gab es Sachspenden und kostenlose Helfertätigkeiten. Rund 3700 Euro stehen noch auf dem Sonderkonto und werden für die noch anstehende Außenrenovierung benötigt.“

Anklang fand an dem geselligen Sonntagnachmittag wieder der alte Brauch des Königsuchens. Wie ehemals am Dreikönigstag üblich, hatte Anni Becker einen Kranzkuchen gebacken und in dessen Teig drei dicke Bohnen gedrückt. Wer ein Kuchenstück mit Bohne erwischte, wurde ein König. Dies waren Manfred Schuler, Elisabeth Marx und Claudia Naumann. Nicht einfach war das mit viel Gaudi verbundene Erkennen von Personen auf Kindheitsfotos. Im abschließenden Quiz konnten die Gäste ihr Wissen über das Dorf und seine Geschichte, wie zu ehemaligen Fastnachtsprinzen, der Anzahl der Baustellen im Neubaugebiet und anderen Themen beweisen. Als Sieger gingen Alexander Graf, Julia Reiber und Stefan Kammer hervor.
Text&Fotos: Norbert Becker

Dreikönigs-Treffen beim Neujahrsempfang (2016)

Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr, hatte der Heimat- und Kulturverein Hargarten (HKV) am Freitag, 15. Januar 2016, zur zweiten Auflage seines Neujahrsempfanges in die Flachsstube eingeladen. In harmonischer Atmosphäre erlebten die Mitbürger und Vereinsvertreter einen schönen Abend, zu dem eine Ausstellung alten Hargarter Schrifttums usw., ein alter Dreikönigs-Brauch, Berichte eines Dorfchronisten und ein Quiz beitrugen.Neujahr2016a Der erste Vorsitzende Helmut Lubitz hieß die Besucher willkommen. „Wir wollen schwätzen und sprochen, aber uns auch unterhalten lassen“, meinte er. In einem kurzen Rückblick erinnerte Lubitz an die Aktivitäten des HKV im vergangenen Jahr, so unter anderem den ersten Neujahrsempfang mit Vorstellung der Broschüre „Gewerbe domols“, eine Frühaufsteherwanderung, das Grenzkorrekturfest, Kotelettenbraten und die Vorweihnacht in und um die Kapelle. „Alle Veranstaltungen waren ein voller Erfolg“, betonte er. Die Vorschau für 2016 sieht in der ersten Jahreshälfte vorrangig die dringende Renovierung der St. Anna-Kapelle vor, die bis zur Kirmes abgeschlossen sein solle.Der zweite Vorsitzende Herbert Dewes begrüßte die anwesenden „Auswanderer“ aus Oppen und Reimsbach. Er wies auf die im Raum aufgebaute Ausstellung „Hargarten in Wort und Bild“ hin, bei der alte Chroniken des Dorfes und der Schule, Ansichtskarten, Festschriften, Krüge usw. bestaunt werden konnten, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde. Vorsitzender Lubitz dankte dann zwei alten Mitgliedern für ihre immer noch anhaltende Mithilfe mit einem Präsent. Der 88jährige Josef Rein ist stets helfend oder beratend zur Stelle. Neujahr2016bEr kauft und pflegt Blumen für das Dorf auf eigene Kosten. Toni Kerber, 82 Jahre, galt Dank für seine Holzarbeiten am Heimkehrerkreuz, dem Wegweiser nach Rimlingen und dem Schild an der Burrenstuff. Herbert Dewes trug dann Beispiele vor, was Lokalreporter in der Zeit von 1892 bis 1930 so alles in der Zeitung berichteten. So ein Überfall einer Gruppe junger Haustadter Burschen auf das Gasthaus Rein in Hargarten, ein Einbruch dort, ein Tanzverbot an der Kirmes, der Verlegung einer Gemeinderatssitzung in das Gasthaus Adam in Haustadt, die mit einem Handgemenge endete, eine abgesagte Fahnenweihe des Bergmannsvereins, die Gründung eines Musikvereins und anderes. Anklang fand an diesem Abend auch wieder der alte Brauch des Königsuchens.Wie einst am Dreikönigstag üblich, hatte Anni Becker auch diesmal einen Kranzkuchen gebacken, in dessenTeig drei dicke Bohnen gedrückt waren. Wer ein Stück mit Bohne erwischte, war ein König. Nach und nach meldeten sich dann Ernst Lorenz, Gaby Weber und Franz-Josef Meiers als Bohnenbesitzer und wurden zu den drei Königen gekrönt. Im anschließenden Quiz konnten die Anwesenden ihr Wissen über das Dorf und seine Geschichte, wie zum ehemaligen Kirmespfarrer, dem Bau der Landstraße und der Brunnenstube, dem Namen des einstigen Gesangvereins usw. unter Beweis stellen. Die meisten richtigen Antworten hatte Kurt Josten, vor Doris Dietrich und Oranna Helfen. Sie erhielten kleine Preise, ehe dann weiter gefeiert wurde.
Fotos & Text: nb

"Im Frühtau zu Berge..." - die Frühaufsteherwanderung 2015

Frueh15aMit der Planung und auch Durchführung der diesjährigen „Frühaufsteherwanderung“ lagen die drei Hargarter Vereine - Obst- u. Gartenbauverein, Heimat- und Kulturverein und die Waidmänner - genau richtig.Frueh15c
Nach einer die Hitze des Vortages durch kleine Gewitterschauer brechenden Nacht machten sich die Hargarter Frühaufsteher um 5.30 Uhr - noch bevor die erneute Tageshitze sie erreichen konnte - zu ihrer zweistündigen Wanderung auf. Diese führte sie über Erbringens Fredelchen hinauf auf den Panoramaweg und dann zurück in die restaurierte Feldschmiede in der Burheck. Dort hatten fleißige Mitstreiter alles für ein uriges Frühstück mit Kaffee und Rühreiern für die müden und hungrigen Wanderer vorbereitet. Allen mundete dieses köstliche Frühstück in ungewohnter Umgebung. Bevor es wieder brennend heiß wurde, saß man noch bei gekühlten Getränken gemütlich an diesem heimlichen Platz in der Burheck zusammen.
Frueh15bAlle bedankten sich für diese tolle Wanderung nebst urigem Frühstück bei den Vereinen und hoffen, dass diese Hargarter Vereine noch lange mit guten Ideen die Dorfgemeinschaft pflegen können.
Fotos & Text: H. Lubitz

 

 

 

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